Espresso

Gott sei's gedankt, in der nächsten Welt wird es keinen Espresso geben. Denn es gibt nichts Schlimmeres, als auf Espresso zu warten, wenn er noch nicht da ist.
Frei nach Immanuel Kant (1724-1804), berühmter Philosoph


Warum Espresso?

Die Frage nach dem Warum eines Espresso stellt sich eigentlich nicht. Besser fragst du: Warum keinen italienischen Espresso? Was macht Espresso zu einem echten Espresso? Was ist der beste Espresso?

Ein echter Espresso ist ein stärkerer italienischer Kaffee. Bester Espresso wurde vor langer Zeit in Mailand erfunden. Die Crema des Espresso darf nicht fehlen. Ebenso wie der typische italienische Geschmack.

Das Kaffeemehl zum fertigen Espresso liegt im Verhältnis 1:2. Für die Zubereitung von Espresso wird Wasser mit 9 Bar Druck und ca. 92 Grad benötigt. Das Wasser wird ca. 25 Sekunden durch 7 bis 9 Gramm italienisches Kaffeemehl gepresst. Das ergibt ein Kaffeegetränk von ca. 25 Gramm. Der Barista misst, beim Einstellen der Siebträger-Maschine, die gezogene Tasse in Gramm. Könner variieren sogar die Temperatur während des Brühvorgangs, um die optimalen Geschmackstoffe aus den Kaffeebohnen zu holen. Auch sind die Gewichtsangaben nicht in Stein gemeisselt und ändern sich je nach Wetter, Röstung, gewünschter Geschmack, Lust und Laune des Barista.

Espresso ist ein Kaffee basierendes Konzentrat, das neben löslichen Bestandteilen auch feine, winzige Tropfen ätherischer Öle mit vielen Aromastoffen enthält.

Ottolina Espresso erhältst du als ganze Bohnen. Du findest ihn als gemahlenen Kaffee. Darüber hinaus als echter italienischer Espresso in Kapseln. Vergleiche den Geschmack mit deinen Kapseln. Espresso aus Mailand schmeckt besonders.

Espresso

Welcher Espresso ist empfehlenswert?

Jeder Kaffee, in unserem Kaffee Shop, ist für Espresso geeignet. Nachfolgend empfehlen wir vier Espresso Kaffee-Spezialitäten, für den perfekten Espresso. So entsteht bester Espresso:

  1. Classica – Der Gastro Espresso
  2. Rainforest – Sehr guter Espresso, der im Café Ottolina in Würzburg eingesetzt wird
  3. Fortissima – für den starken Espresso zwischendurch
  4. Riserva Oro - der Espresso, wenn es besonders sein darf

Italienische Espresso Kaffeebohnen

„Wir wollen nicht die Billigsten sein, sondern die Besten“ – Fabio Ottolina zum Thema bester Espresso.

In 12 Punkten zu einem perfekten Espresso

Unser Film zeigt die Herstellung eines Espresso. Hier nachfolgend die 12 wichtigen Punkte für Anfänger. Hast du eine moderne Mühle oder eine digitale Siebträger-Maschine? Dann sind die folgenden Punkte vereinfacht zu verstehen:

  1. In der Espresso-Maschine befindet sich Wasser, mit einem niedrigem Härtegrad. Schalte die Maschine ein und erhitze auf Betriebs-Wärmegrad.
  2. Mahle den Espresso erst kurz vor dem Brühen. Die Menge der Kaffeebohnen erfährst du vom Röster. Oder, du baust eigene Espresso-Rezepte. Klassisch benötigt ein einfacher Espresso Wasser mit einer Wärmegrad von ca. 92 Grad. Dieser wird bei einem Druck von ca. 9 Bar hergestellt. Der Espresso wird für ca. 25 Sekunden durch 7-8 Gramm Kaffeemehl gepresst. Das gibt eine Getränke-Menge von ca. 25 Gramm.
    Barista-Tipp: Für viele Italiener ist die Rezeptur eines der besten Espresso 7g Kaffeemehl, werden in 25 Sekunden, zu 25 Gramm Espresso. Das ist schon fast ein Gesetz.
  3. Ist der Korb des Siebträgers ordentlich? Wisch ihn mit einem trockenen Tuch aus und er bleibt trocken und sauber. Das Tuch hilft die öligen Rückstände der letzten Espresso-Erstellung zu entfernen.
  4. Der Siebträger kommt auf die Waage. Oder du nutzt eine Kaffee Mühle. Eine moderne Mühle gibt den Kaffee Milligramm genau heraus.
  5. Wiege den Kaffee für den Espresso auf 0,1 Gramm exakt ab. Mit der Zeit entwickelst du dein eigenes Rezept wie oben beschrieben. Es ist leicht den besten italienischen Kaffee zu brühen.
  6. Fülle den Siebträger mit Kaffee und tamper ihn. Tampern ist die Bezeichnung für das leichte Pressen des Kaffeemehls im Siebträger. Das wird an einer Tamper-Station gemacht.
  7. Wiege die Tasse. Du benötigst das Leergewicht zur Herstellung des Espresso.
  8. Starte die Maschine, um Wasser durch den Gruppenkopf zu spülen. Der Wärmegrad des Brühwassers wird fundiert. Spüle den vom ersten Brühvorgang klebenden Kaffeesatz ab.
  9. Verriegel über den Griff den Siebträger vorsichtig in der Maschine. Die Tasse wird geordnet darunter gestellt. Achtung, zielen!
  10. Wenn die Maschine keine Zeitmessung hat verwende eine Stoppuhr oder ein Smartphone. Du benötigst diese zur korrekten Messung des Brühvorgangs. Beginne mit dem Aufschäumen der Milch. Denn ein Freund trinkt seinen Espresso mit Milchschaum.
  11. Beginne umgehend mit dem Brühen des Espresso. Der Barista sagt: „Ich ziehe mir einen Espresso“.
  12. Stopp die Maschine, die gewünschte Brühzeit ist zu Ende. Abtropfen lassen. Stelle die Tassen auf die Waage und Überprüfe die Kaffee-Menge. Probiere dich aus. Habe Freude bei der Sache. Stelle Espresso mit viel Liebe her.
  13. Du bist übrigens ein absoluter Meister deines Fachs, wenn du deine Espressi stets reproduzieren kannst. 

Zusatztipp von Davide, unserem Barista:

Espresso schmeckt zu sauer oder bitter? Das kann an der Einstellung des Mahlgrades liegen. Ist der Kaffee zu sauer, wird der Mahlgrad feiner eingestellt. Ist der Kaffee zu bitter, wird der Mahlgrad gröber eingestellt.Davide, der Ottolina Würzburg Barista

Was macht einen Espresso zum besten Espresso?

  1. Die Crema
    Hier gehen wir in einem speziellen Artikel besonders drauf ein
  2. Der Körper des Getränks
    Dichte, Viskosität (abhängig vom Fettgehalt), Stärke (abhängig von der Menge der Schwebstoffe) und Intensität
  3. Der Säuregehalt
    Mehrere Untersuchungen und Marktforschungen zum Thema Säure im Espresso ergaben, dass dieser als angenehmen und sehr geschmacksintensiv empfunden wird
  4. Bitterstoffe
    Werden als geschmacklich positiv wahrgenommen
  5. Süße
    Damit ist nicht der Zucker im Kaffee gemeint. Die Süße ist ein wichtiges Merkmal im Espresso. Blumige oder fruchtige Nuancen, Karamel- oder Schokoladen-Aromen
  6. Adstringenz
    In der Mundhöhle und im Rachen wir ein sog. trigeminalen Reiz ausgelöst, der ein Mundgefühl auslöst. Zu vergleichen mit unreifen Früchten im Mund. Das Zusammenziehen im Mund lässt Rückschlüsse auf die Kaffeemischung zu. Dies wird von meist unreifen Bohnen ausgelöst.
  7. Schwebstoffgehalt
    Schwebstoffe beeinflussen die Konzentration der Kaffeelösung und lässt ihn stark schmecken. Eine hohe Brühtemperatur ist dafür die Ursache.
  8. Fettgehalt
    Geringer als das Vorkommen von Schwebstoffen und kalorienarm.
  9. Polyphenolgehalt
    Polyphenole sind natürliche Antioxidantien mit gesundheitsfördernder Wirkung.

Auf Espresso basierende Kaffee-Spezialitäten

In einem anderen Artikel zu italienischen Kaffee-Spezialitäten haben wir bereits etliche auf Espresso basierende Getränke vorgestellt. Daher möchten wir uns an dieser Stellen, nur auf die zwei Brüder des Espressi fokussieren.

Espresso

Was macht einen Espresso zu einem Espresso? Oder, vielleicht besser gefragt. Was macht einen Espresso zum bestem Espresso? Da gibt es so viele Definitionen und komplexe Philosophien, aber auch einfache Wahrheiten aus den Mailänder Café Bars. Letztendlich entscheidet der Geschmack des Kunden über  die Definition eines guten Espresso. Wir von Ottolina definieren einen Espresso als ein kleines, starkes italienisches Kaffeegetränk. Perfekt gemahlener Kaffee aus einer Premium-Bohne, wird mit perfektem Druck und bestem Wasser zu einem hervorragende Espresso gebrüht. Wenn unser Barista, in einigen der viele Ottolina Cafés auf der Welt, einen Espresso zieht, wird unsere Anspruch an den besten Espresso Wirklichkeit. Das wird jeden Tag in über 800 Cafés, Bars und Restaurants Realität.

Ristretto

Der Ristretto ist der kleine, sehr starke Bruder des Espresso. Ristretto ist ein italienisches Wort und bedeutet übersetzt so viel wie der Eingeschränkte. Die Kunden erhalten noch weniger Menge, dafür aber viel stärkeren italienischen Kaffee. Die gemahlene Espresso-Menge bleibt jedoch gleich. Es fliesst nur weniger Brühwasser durch den Siebträger. Wir würden dazu raten, die Ottolina Kaffeebohnen etwas feiner als beim Espresso zu mahlen. So ist die Brühzeit lange genug, um einen besten Kaffee zu ziehen.

Die Crema des Espresso

Die Crema ist Geschmacksträger und sagt viel über die Qualität eines Espresso aus. Einen guten Espresso erkennt man an der richtigen Crema. Die Crema eines Espresso besteht aus einem fein-samtigen Schaum. Dieser setzt der sich goldbraun, mit leicht dunklen Streifen, an der Oberfläche des Kaffees ab.

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