Der Garten des Großvaters Nino

Ungewöhnliche Geschichten aus der Welt des Kaffees: Kuriositäten, Neuigkeiten und Erkenntnisse aus aller Welt – speziell für Sie ausgewählt! Heute widmen wir uns der Geschichte zur Entstehung des ersten Made In Italy-Kaffees. Die Story der ersten rein italienischen Kaffee-Marke wird in Sizilien geschrieben.

 

Kann Kaffee in Italien wachsen?

Alles ist möglich. Warum sollte dann eine italienische Kaffee-Marke nicht zu 100% gezüchtet, angebaut, geerntet und geröstet werden können? Und das in Europa.

Es ist das ungewöhnlich Ergebnis eines experimentellen Anbaus von Arabica-Kaffee im Gewächshaus: Der erste vollständig sizilianische Bio-Kaffee ensteht in Terrasini, in der Bio Company „Der Garten des Großvaters Nino“, in den weitläufigen Gebieten von Contrada Paterna in der Via Baroni La Grua.

In Sizilien wird italienischer Kaffee angebaut. Das ist das außergewöhnliche Ergebnis der Zusammenarbeit der Brüder Rosolino und Benedetto Palazzolo und des Schokoladenherstellers Isidoro Stellino.

Rosolino Palazzolo nahm die Herausforderung an. Er hat viel Erfahrung in der Zucht von exotischen Früchten in Italien gesammelt. So konnte er einen Kaffee herstellen, der vollständig in Italien – in seinem schönen Sizilien – entstand.

Rosolino begann vor mehr als zwei Jahren an diesem Projekt zu arbeiten.

"Alle sagten mir, dass es unmöglich sei in Sizilien Kaffee anzubauen, und ich beschloss, allen zu beweisen, dass sie falsch lagen".

Kaffee made in Italy.

 

Eine Kaffee-Marke, die zu 100% in Italien entsteht. Was ist das Geheimnis?

Wie bereits beschrieben, wurde der erste 100% in Italien produzierte Kaffee tatsächlich realisiert. Die Produktion fand zunächst im Gewächshaus statt. Die Bohne Coffea liebt heißes und feuchtes Klima. Sizilien nimmt eine privilegierte klimatische Position ein, weil das Land das ganze Jahr über milde Temperaturen hat. Das Klima ist allerdings immer noch zu kalt, um die italienischen Kaffeefrüchte reifen zu lassen. Die Reifung hat somit fast ein ganzes Jahr gedauert.

 

Und der Preis des italienischen Kaffees?

So sehr Rosolino ein echtes Qualitäts- und Markenprodukt anbieten kann, wird die Positionierung des Kaffees auf dem italienischen Markt eher in einem Nischensektor stattfinden. Tatsächlich können die Preise nicht so wettbewerbsfähig sein wie in den Ländern, in denen Kaffee natürlich wächst und entsteht.

Rosolinos Projekt, welches sich noch in der Entwicklung befindet, ist derzeit ein Experiment. Aber Rosolino, der wirklich leidenschaftlich daran glaubt, realisierte die erste Ernte der Früchte und pflanzte weitere 400 Pflanzen, um eine substanziellere Produktion zu starten.

Spannend wie das wohl weitergeht.

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